SXSW 2017: Human is the next big thing.

So sehr ich die Zeit in Austin vermisse, es ist Zeit, sich von der SXSW 2017 zu verabschieden und ein Resümee zu ziehen.

Die South by Southwest geht vom 10. bis 19. März und verbindet die Themen Interactive, Musik und Film auf weltweit unvergleichliche Weise. Man sucht vergeblich eine Veranstaltung die Konferenz, Messe und Festival zugleich ist und auch noch eine "southern hospitality" an den Tag legt, für die Texas so bekannt ist und eine besondere Atmosphäre schafft. In diesen Tagen sieht man einige der neuesten Sachen aus Tech, Kunst, Forschungen und Hochschularbeiten und Meinungsführern, von smart jackets bis hin zu AR- und VR-Erlebnissen, über Chats mit Buzz Aldrin, Frank Oz und La La Lands Musikkomponist, VR-Filmvorführungen, Konzerte und kostenlosen Madza-Probefahrten - oh, und man isst auch eine lächerliche Menge an BBQ und Tacos, denn das ist, was du in Texas machst.

SXSW kommt mit 11 Keynotes und über 2.800 Sessions daher und liefert, wenig überraschend, Informationen. Viel mehr liefert die SXSW den notwendigen Kontext zu Entwicklungen in unserer sich schnell verändernden Welt, vor allem eben in Bezug auf Content, Entertainment, Startups und Technologie. Der Event zeigt oft in mehreren Vorträgen zu ähnlichen Themen unterschiedliche Blickwinkel, führt kontroverse Diskussionen oder zeigt Visionen und mögliche Optionen auf.

Ich denke, unsere Rolle ist heute in vielerlei Hinsicht ähnlich zu dem was sie früher war: Menschen informieren.
— Hugh Forrest, Chief Programming Officer der SXSW Interactive

So gab es zum Beispiel an zwei Tage Panels, die der Technologie unter Präsident Donald Trump gewidmet sind, obwohl (oder vielleicht weswegen?) niemand von der Trump-Administration an der Veranstaltung in irgendeiner offiziellen Funktion teilgenommen hat.

Dies war meine zweite SXSW Interactive, bei der ich selbst vor Ort war. Und etliche Jahre, die ich aus der Ferne übers Web verfolgte. Nach dem Gadget- und Device-Showlaufen der CES und des MWC bietet die SXSW der Branche die erste echte kollektive Gelegenheit des Jahres, ein wenig runter zu kommen und die kulturellen und sozioökonomischen Implikationen der jüngsten Fortschritte von Technik und Technologie zu diskutieren.

Die SXSW - oder "Southby" wie sie liebevoll von Einheimischen abgekürzt wird - ist immer noch eine der größten Plattformen für Produkteinführungen, Markenaktivierungen- und inszenierungen. In diesem Jahr war jedoch eine etwas andere Atmosphäre spürbar. Es gab eine deutliche Verschiebung weg von der ungeduldigen "was kommt als nächstes"-Haltung hin zu einem fokussierterem und auf langfristige Problemlösung orientierten Blick in die Zukunft.

Wenn es eine Stimmung gab, die die Atmosphäre der SXSW 2017 unterstreicht, spiegelte sich diese in dem offenen Plädoyer des ehemaligen Vizepräsidentin Joe Bidens wieder, der für die Gemeinschaft von Unternehmern, Digital-Experten und Künstlern, die in Austin versammelt waren, warb. Er nutzte die Bühne, um die Digitale Community für seine Krebs Initiative "Cancer Moonshot" zu sensibilisieren, dafür, dass man seine Skills, Technologien und die modernen Möglichkeiten nutzen sollte, gutes in der Welt zu schaffen. Anstatt vielleicht die Snapchat Spectacles zu feiern. In der emotionalen Ansprache richtete sich Biden an Entrepreneure, Experten und Künstler und bat darum, im offenen Austausch und in globalen Kollaboration die wirklich großen Themen unserer Zeit anzugehen. Gemeinsam mit ungewöhnlich starken Regengüssen und stellenweise kalten Temperaturen, fühlte sich die diesjährige Konferenz sehr anders an, als in vergangenen Jahren. 

Hier meine Eindrücke aus diesem Jahr: 

  1. SXSW ist nicht mehr das Mega-Markenspektakel, das es mal war

    Nachdem letztes Jahr die Innenstadt einmal auf Links gedreht wurde und an jeder Ecke eine Installation, ein Promotionstand oder eine Aktivierung sonstiger Art zu sehen war, war ich in diesem Jahr etwas überrascht, dass so viele "Venue zu vermieten" -Schilder in den Strasse um das Austin Convention Center zu sehen waren. Alles war etwas kleiner und zurückhaltender, inklusive Aktivierungen der Hauptsponsoren CapitalOne, Mashable, Samsung und IBM, um nur einige zu nennen. McDonalds war quasi gar nicht sichtbar. Stattdessen gab es gefühlt mehr kleinere, intime Events entlang des Rahmenprogramm, die aber aufgrund des restriktiven Zugangs, nicht so "laut" werden konnten. Ob Werbegelder lieber zur CES, nach Cannes oder eigenen Events verschoben wurden, ist schwer zu sagen. Deutlich wurde jedoch, welche Auswirkungen die unsichere politische und wirtschaftliche Lage des Landes auf die Branche hat. 
     
  2. Keine "Breakout-App", aber niemand hat es wirklich erwartet

    SXSW wird immer für die Geburtstunde von Twitter (2007), Foursquare (2009), GroupMe (2011) und Periscope / Meerkat (2015) stehen, die alle völlig neue Interaktionen und Nutzerverhalten eingeführt haben. Es gab nicht viel Spekulation oder Begeisterung für einen Breakout-Hit in diesem Jahr. Das kann einerseits mit der Smartphone-Adoption von > 90% in den USA zu tun haben (und weshalb eine Ankündigung auf der SXSW keinen echten Vorteil mehr verspricht) oder einfach die Tatsache, dass es keine echte Knaller-App gab, die den Big Band zünden wollte. 
     
  3. Die 4. Industrielle Revolution steht noch am Anfang

    DIe Zukunftstechnologien, wie z.B. AR, VR, MR, IoT und A.I. sind unglaublich gehypet und steht bei den meisten praktischen Anwendungen meist noch hinter vielen Erwartungen. Dies war zu erwarten, da man viele Prognosen an beispielsweise schwachen Verkaufszahlen von VR-Headsets als Zeichen des Scheiterns interpretiert. Etliche Panels und Talks, die sich mit diesen Themen befassten, haben aber auch zu verstehen gegeben, dass wir Opfer unseres eigenen Hype sind. Zugleich versuchte man neueste Fortschritte zu zeigen und die massiven Effekte zu erklären, die jede dieser Technologien auf Medien, Marketing, Technologie und Gesellschaft haben wird. Werden irgendwelche oder alle dieser Akronyme die transformativen Auswirkungen haben, die Mobile in den letzten zehn Jahren erreicht hat? Ja, ganz sicher. Unbedingt. Diese Branchen sind real. Sie sammeln haufenweise Kapital. Sie machen eine Unmenge Forschung & Entwicklung. Sie ziehen allerlei talentierte Leute an. Es könnte ein, fünf oder zehn Jahre dauern, bis die 4. industrielle Revolution plötzlich alles verändert. Aber sie wird kommen.
     
  4. Mobility und Smart Cities

    Technologie wartet nicht, bis Regierungen anfangen, etwas zu tun. Das war das wiederkehrende Thema sehr vieler Sessions, die sich mit intelligenten Städten befassten und den radikalen Veränderungen, die erforderlich sind, um eine Zukunft zu adressieren, in der fast 70% der Weltbevölkerung bis 2025 in städtischen Gebieten leben werden. Die Notwendigkeit einer neuen Infrastruktur (Hardware und Software) und der rechtlichen Rahmenbedingungen war am deutlichsten in Vorträgen zu selbstfahrenden Auto. Im Schnitt werden die großen Automobilhersteller die Massenproduktion für erste autonome Fahrzeuge der Stufe 5 in 2021 beginnen. Ist die Gesellschaft bereit dafür? In den USA sind Städte mit progressiven Bürgermeistern wie Atlanta, San Diego und Columbus in Ohio nehmen sie das in die eigenen Hände. Es werden Bundesregelungen erforderlich sein, um Standards für Gesundheit und Sicherheit zu schaffen. In der Zwischenzeit jedoch sind die Möglichkeiten lokaler Regierung aufgrund verfügbaren Ressourcen begrenzt, um mögliche Partner oder Lösungen zu finden. Alle diese Herausforderungen und Chancen wurden bei SXSW unter den Begriff "Mobilität" subsumiert. Ein Begriff, der in der Vergangenheit besonders technologiebezogen genutzt wurde. Die Aufgabe, Städte zu verwandeln, ist zwar schwierig, aber gemeinsam machbar.
     
  5. Trump und das Abhängen der Anderen

    Wahrscheinlich konnte man sich in jeder zweiten Session einen Hieb gegen die aktuell Regierung nicht verkneifen. Die beunruhigende Lage durch die Trump-Regierung war fühlbar und nicht nur, weil Austin eine liberale Oase mitten in Texas ist. Die Ergebnisse der 2016 US-Wahl (zusammen mit Brexit und der anhaltende Aufstieg der Rechten in Europa) haben die Tech-Industrie gezwungen, in den Spiegel zu sehen und zuzugeben, dass die letzten Jahrzehnte des Wachstums und der Globalisierung zu viele hinter sich gelassen haben. An diesem Punkt wird niemand bezweifeln, dass Automation eine fortschreitende Bewegung ist, die weiterhin viele abhängen wird. Noch gibt es wenige konkrete Lösungen, die nicht eine vollständige Umwälzung und Reorganisation der modernen Gesellschaft erfordern. Man steht vor einer sehr schweren Aufgabe und man scheint sie verstanden zu haben.

Ansonsten gab es doch einige interessante Vorträge und Highlights.

Sessions, Keynotes und Highlights

Keynote: Adam Grant

Adam Grant ist Professor an der Wharton School, New York Times Redakteur und Organisationspsychologe. Er zählt zu den Top 25 Management Visionären weltweit und spricht über "Originals". Er ist ein wahrer Sozialwissenschaftler, Meistergeschichtenerzähler und ansteckender Optimist. Mit Originals streift er eine breite Palette an Themenfeldern aus denen frischen Einsichten und Erkenntnisse zieht, die für unser persönliches und berufliches Leben wichtig sind. Er hat die unheimliche Fähigkeit, ein vertrautes Thema mit tieferer Bedeutung zu besetzen. Er erzählt über seinen Lebensentscheidungen, wie bestimmte Verhaltensmuster zum Erfolg führen können und wie man bestimmte Dinge hinterfragt. 

Die größten Originale sind jene, die am häufigsten scheitern, denn sie sind diejenigen, die am meisten ausprobieren. Man braucht viele schlechte Ideen, um ein paar gute hervorzubringen.
— Adam Grant

Google and Levi’s Project Jacquard

Wearables haben - ausser im Sportbereich - bisher ihren Durchbruch vermissen lassen. Google versucht gemeinsam mit Levi's den nächsten Schritt zu gehen. Project Jacquard ist eine Denim-Jacke, die in Partnerschaft mit Googles Geschäftsbereich Advanced Technology and Projects oder kurz: ATAP entwickelt wurde. Leitfähige Fasern werden direkt in die Kleidung gewebt, so dass Bewegungen, die man auf der linken Manschette des Ärmels macht, als Touch-Eingabe registriert werden, als wäre es ein Bildschirm. Per Bluetooth-Verbindung, das als Knopf an und abgeklippt werden kann, können auf dem Smartphone dann unterschiedliche Bewegungsmuster mit verschiedenen Interaktionen und Befehlen belegt werden. Die leitfähigen Fasern sind flexibel und können gewaschen werden. Die eigentliche Elektronik im Manschettenknopf muss jedoch entfernt werden. 

Wir sind kontinuierliche Nutzertests durchgangen, um die Jacke und ihre Fähigkeiten zu verfeinern. Wir wollen sicher sein, dass wir uns die Zeit nehmen, um es richtig zu machen und eine tolle Erfahrung für Menschen zu bieten.
— Google

Die Jacke soll im Herbst in die Länden ausgewählter Länder kommen. Für 350$ kann man diese auf Fahrradpendler ausgelegte Jacke bekommen.

Hauoli Audio-tracking technology

Bisher haben die Hersteller von VR-Headsets auf Licht gesetzt, wenn es um das Bewegungstracking ging. Hauoli, ein junges Startup aus Austin stellte auf der SXSW ihren etwas anderen Ansatz vor. Und zwar mit Hilfe von Ton. Die Lösung ist komplett softwarebasiert und arbeitet mit fast jedem Lautsprecher, so dass es auch die Notwendigkeit für teure Motion Tracking Hardware entfernt.

Und wenn man sich fragt, ob Hauoli's Technologie auch in lauten Umgebungen funktioniert, ist die Antwort: Ja. Das Konzept arbeitet mit spezifischem niedrigem Brummen und klickenden Geräuschen. Das Startup verspricht auch, dass es energieeffizient ist und eine bis auf wenige Millimeter Genauigkeit liefert. Es ist alles in einem frühen Stadium, aber Hauoli bestätigt, dass ein Patent für die Audio-Technologie eingereicht ist. Während es wahrscheinlich ein paar Jahre dauern wird, bis wir die Technologie von Hauoli in den ersten Konsumgütern sehen werden, ist es ein vielversprechender Einblick, wie sich die Dinge in der Welt von VR und Motion Tracking im Allgemeinen entwickeln können.

Blockchain

Blockchain wurde in der Vergangenheit besonders für und von der Finanzindustrie als Innovation gefeiert. Hat das kryptographische Protokoll auch darüber hinaus eine gesellschaftliche Relevanz? Ein Beispiel kann dabei das Thema Strafverfolgung sein. Menschenhandel ist heute mehr den je vom Daten- und Informationsaustausch abhängig. Gleichzeit wird diese dadurch begünstigt, dass weltweit schätzungsweise 1,5 Mrd. Menschen gar nicht digital oder behördlich erfasst sind. Mit Blockchain könnten Profile angelegt werden, die diesen Menschen helfen könnten und den Handel erschweren würden. 

Auch Nutzungsrechte könne man mit der Blockchain-Technologie beflügeln. Wenn immer mehr Menschen zu Content-Produzenten werden, wird es immer wichtiger, dass diese Contents auch nachvollziehbar und Eigentumsrechts klar nachweisbar werden. 

John maeda: Design in Tech Report 2017

In den vergangenen Jahren wurde Design als etwas vertreten oder gedacht, das man mit einer externen Agentur macht. Wenn man Design wollte, ist man zu einer Agentur gegangen, um es als Service einzukaufen. Aber das ist nicht mehr der Fall. Wie man aus dem reinen Volumen der Design- und Kreativagenturen sieht, die von Banken, Beratungsfirmen und Technologieunternehmen gleichermaßen erworben werden, wird klar, dass die Inhouse-Funktion und der Bedarf gewachsen sind und in den Fortune-500-Firmen mit größerer Bedeutung betrachtet werden. Experience und Design entwickeln sich zu einer Priorität für alle Arten von Unternehmen, weil so viele Aspekte der technologischen Revolution in den Alltag eindringen. Wenn eine Technologie reift, wird Design besonders wichtig als Differenzierungsfaktor. Für die Technologie-Branche ist diese Zeit JETZT, so der Report.

Design isn’t just about beauty; it’s about market relevance and meaningful results.
— John Maeda, Global Head of Computational Design bei Automattic

Mit 100% der Top-Business-Schulen, die bereits jetzt mit Studenten-geführten Design-Clubs auf ihren Campus haben, stehen Entwickler von Studiengängen unter Druck, zukünftig ihre akademischen Programme zu überarbeiten und Design zu integrieren. Verfolgt man einen integrativen Designansätze, erweitert sich der gesamte adressierbare Markt eines Tech-Produkts. Um für jedermann zu designen und Benutzergruppen zu vergrößern, muss man mehr den je alle Nutzer bei der Entwicklung einschließen (i.S.v. inkludieren) und für sie arbeiten. Und da sind dann noch die Chatbots. Und die neue Herausforderung für Designer, die das letzte Jahrzehnt damit verbracht haben, stark visuelle Schnittstellen zu gestalten und nun einen Schritt rückwärts zu einem mehr minimalistischen Designansatz machen müssen.

Offline-First mit PWA

In den meisten Fällen zerstört schlechte Netzwerk-Konnektivität die Benutzerfreundlichkeit des Webs. Das kann man jedoch verhindern und besser machen, meinte Alex Russell von Google. In seiner These zeigt er mit interessanten Nutzungszahlen, wie sich die Nutzung von Apps in Vergleich zu Desktop verhält bzw. in den vergangenen Jahren verändert hat. 

Distribution is the single hardest problem in Software.
— Alex Russell, Entwickler bei Google

Mit nachvollziehbarer Herleitung, erklärt Alex, weshalb der mobile Browser bisher keine gute Experience bietet und mit welchen Anpassungen man diese Probleme beheben kann. Diese Anpassungen sind im Grunde die drei Säulen von Progressive Web Apps:
1. Home Screen behebt die Distribution, in dem es direkt beim Kunden (bzw. dessen Smartphone) ist.  
2. Push Notifications, um Nutzeraktionen auszulösen.
3. Offline-Fähigkeit, um immer und überalle funktionsfähig zu sein. 

Building a Design-Driven Culture

CI&T's VP für Innovation, Leo Mattiazzi, sprach mit Hulus VP für Design und UX, John Couch, und Homeaway VP für UX, David Kujda, über die Wichtigkeit von Design und Design-Driven Culture. John und David kannten sich bereits aus alten Zeiten, wo der eine bei ebay und der andere bei PayPal für Design zuständig war. Beide recht technische Unternehmen erlebten durch die Anstrebungen der beiden Herren starke innovative Entwicklungen in Richtung Produktentwicklung und Kundennutzung.

I think we need to rename MVP to Magical Viable Product. Or Minimal Valuable Product. It is up for a redefinition, for sure.
— David Kujda, VP Global Experience Design bei Homeaway

Denn Design beantwortet Fragen, sprich soll Schwachstellen aufheben und Unklarheiten beheben. Mit dieser These kommt auch der kundenzentrische Aspekt hinzu. Und auch die Arbeitsweise und der Umfang. Was bedeutet MVP heute? Wie wird MVP interpretiert? Und welche Auswirkungen hat das auf die Menschen. Welche Fähigkeiten müssen Teams heutzutage mitbringen und wie schafft man ein gemeinsames Ziel, an dem alle arbeiten wollen. Denn Kultur hat mit Gewohnheiten zu tun. 

Design Thinking is a buzzword. Design Thinking is like sex for a teenager: everybody talks about it. You think that everybody is doing it, so you say you do it as well. But nobody is actually doing it.
— Leo Mattiazzi, VP Innovation bei CI&T
Art raises questions. Design answers questions.
— John Maeda

Impressionen 

Neben Vorträgen und Sessions gab es natürlich noch vieles mehr ... 




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