Goran Minov - Digital Consulting

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Mit Gboard revolutioniert Google das mobile Keyboard.

Google hat mit einer neuen App eines der größten Schwachpunkte im Bereich Mobile UX behoben. Multitasking auf dem mobilen Gerät bereitet Nutzern seit jeher große Kopfschmerzen. Etwas so einfaches wie die Adresse einer Bar an jemanden per SMS zu schicken, kann bis zu drei verschiedene Seitenaufrufe und Schritte erfordern, sowie ein gutes Dutzend Ärger.

Googles neue iOS-Tastatur, Gboard, bietet eine Alternative, durch die Integration von Suchergebnissen direkt in die Texteingabe der App. 

Nach der Installation von Gboard fällt als erstes auf, dass es sich gar nicht so sehr von der Standard-iOS-Tastatur unterscheidet. Der größte Unterschied ist, dass ein regenbogenfarbiges Google "G" auf der linken Seite des iOS-Autocorrect-Leiste erscheint. Hinter diesem kleinen unscheinbaren Button verbirgt sich absurderweise ein wahnsinnig mächtiges Werk. Tippt man darauf, während man gerade was schreibt, kann man nach eigenen Kontakten, Web-Links, nach dem Weg von Restaurants und Geschäften, nach Bildern und auch nach animierte GIFs suchen - alles mit nur einem Tippen.

Gboard funktioniert in jeder App wo Texteingaben möglich sind, egal ob Messaging, E-Mail, YouTube. Aktuell scheint die App leider nur in den USA über den App Store verfügbar zu sein. Sicher eine Frage der Zeit, bis weiter Länder folgen. 

Die Idee ist, dass man anstelle von ständigem Wechseln zwischen Anwendungen, die Google-Tastatur als eine Art Multi-Tasking-Kommandozentrale nutzen kann. Ziemlich klever. Und unglaublich hilfreich. 


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