Goran Minov - Digital Consulting

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Bei Starbucks nimmt der Chatbot Bestellungen auf.

Starbucks betritt die Bühne der Sprach-Technologie mit dem Ausrollen einer neuen Funktionalität in der mobilen App. Der My Starbucks Barista-Dienst nutzt Amazons Alexa-Plattform und fungiert als Voice-fähiger Assistent bzw. Chatbot. Damit können Kunden mit Sprach- oder Texteingabe so interagieren, als ob sie im Gespräch mit einem Barista im Laden wären.

Bestellen. Hinzufügen. Stornieren.

Um sich seine Dosis Kaffee oder einen Snack zu bestellen, öffnet man einfach die App und sagt, was man möchte. Zum Beispiel: "Ich möchte einen Flat White und ein warmes Bananenbrot." Die App wird für Details der Bestellung nachfragen, wie beispielsweise die Größe des ausgewählten Getränks. Kunden erhalten dann eine bebilderte Zusammenfassung ihrer Bestellung, die Gesamtkosten und den vorgeschlagenen Abholort sowie die Zeit, die es dauert, bis der Auftrag fertig ist. Kaffeeliebhaber haben dann die Wahl, ihren Auftrag zu bestätigen, einen weiteren Artikel hinzuzufügen, einen anderen Abholort zu wählen oder die Auswahl ganz zu stornieren.

Starbucks Reorder als Alexa Skill 

Diese Funktionalität ist derzeit in der Beta-Version verfügbar für 1.000 Kunden in den USA, mit Plänen für einen breiteren Rollout im Sommer und einer Android-Version im Laufe des Jahres. Zusätzlich zur mobilen Integration hat der Kaffeeriese auch ein spezielles "Starbucks Reorder"-Skill für die Alexa-Plattform angekündigt, die es den Anwendern erlaubt, ihre Lieblingsspeisen und Getränke einfach per Sprache zu bestellen. Kunden müssen nur "Alexa, bestelle mein Starbucks [Alexa, order my Starbucks]" sagen, um ihre üblichen Artikel aus ihrem Laden zu kaufen.

Mildred und Chad helfen Kunden in Deutschland 

Langsam nehmen auch in Deutschland Chatbots Fahrt auf. Lufthansa hat Ende letzen Jahres bereits Mildred gelauncht, der Chatbot hinter "Lufthansa Best Price" im Facebook-Messanger. Mildred sucht in Windeseile den günstigsten Flug im Zeitraum kommenden neun Monate, mit passendem Rückflug sieben Tage später. Oder man gibt gleich sein Wunschdatum an. Mildred erkennt auch Sehenswürdigkeiten und ordnet sie direkt dem nächsten Flughafen zu, dank der Schnittstellen zur "Nearest Airport"-Datenbank der Lufthansa sowie zu Googles Geolaction. 

Gestern erst hat Opel seinen virtuellen Autoverkäufer gelauncht: Chad. Der charmante kleine Roboter soll den schnellsten Weg zur Probefahrt ermöglichen und wurde von meinen alten Frankfurter Kollegen der Werbeagentur MRM/McCann realisiert. Der Pilot startet mit München und soll auf weitere Städte ausgerollt werden. Chad klärt welches Modell man Probe fahren möchte, welche Autohaus das nächste ist und trägt den ausgemachten Termin direkt in den Kalender des Händlers ein. Damit kann man quasi selbständig Fahrzeuge leihen und muss sich nicht erst Verkäufer erlegen. 


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