Oculus Story Studio liefert 360° Filmvergnügen.

Oculus Story Studio liefert 360° Filmvergnügen.

Als Oculus VR intern mit dem Experimentieren der ersten Tech-Demos begann, drängte Investor Marc Andreessen den CEO von Oculus VR, Brendan Iribe, sie den Hollywood-Studios zu zeigen. Andreessen war der Meinung, das Medium sei perfekt für die Industrie. Mit Story Studio schafft man nun eine eigene Werkstatt, in der die Zukunft des Entertainments mit Hilfe von Virtual Reality erprobt werden soll.

Neben einigen Gast-Regisseuren wird sich auch der Creative Director Saschka Unseld, ein ehemaliger Pixar-Mitarbeiter, an diesem VR-Workshop beteiligen, sowie ehemalige Effekt-Genies von Industrial Light and Magic und Spiele-Entwickler. Auf diesem Weg erhoffen sich alle Beteiligten herauszufinden, was es technisch und inhaltlich bedeutet, Virtual Reality auf filmischer Ebene zu erfahren. Beginnen wird man mit einem ersten animierten Kurzfilm, Lost, der auf dem Sundance Festival vorgestellt wird und auf der Unreal Engine 4 basiert.

Falls das danach klingt, als würde mit Story Studio der Fokus von Oculus VR weg vom Gaming schwenken, ist das teilweise richtig. Iribe gibt zu, dass das Spielgenre ohne eine passende Eingabemöglichkeit für VR, noch einiges an Arbeit hat, um es zu perfektionieren und es Konsumenten-gerecht herauszubringen. Daher lag die Umstellung auf Unterhaltung sinnvoll und naheliegend.

We were starting to make these experiences ... that felt a lot more like cinematic experiences than they did video games. And I think a lot of that is because we don’t have VR input.
— Brendan Iribe, CEO von Oculus VR

Trotz fehlender Eingabemöglichkeiten, wird angedeutet, dass Lost ein beispielloses Maß an Interaktivität zwischen dem Betrachter und den CG-Figuren ermöglichen wird. Das wiederum wird dazu führen, dass der Film zwar auf ca. 4 Minuten angelegt ist, aber keine fixe Länge hat. Er wird sich an die Art anpassen, wie der jeweilige Betrachter durch den Film geht. 

Aber nicht nur die Öffnung hin zum Filmgenre kommt für einige überraschend, sondern auch die Tatsache, dass hier mit voll-animierter CGI gearbeitet wird. Dies sei jedoch der aktuell noch fehlenden Technologie geschuldet, also die noch nicht ausgereiften 3D capturing Möglichkeiten, weshalb wir auch mit der Brille an einen festen Punkt gefangen sind und nicht mal einen Schritt zu Seite machen können. 

Alles in allem eine sehr spannende Entwicklung! Besonders auch die neuste Iteration Crescent Bay, die mit 3D Audio eine noch stärkere Illusion aufbauen werden kann. 




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