Nokia Tablet N1.
Es wurde viel um Nokias Ableben geschrieben. Das Lager sei nach Kontrollübergabe seiner Lumia-Smartphones an einen schwerfälligen Riesen leer. Allerdings heißt das nicht, dass man wieder bzw. weiterhin hochwertige Produkte anbieten möchte. Zum Beispiel mit dem neuen Tablet N1.
Nokia versucht seine einst alles beherrschende Marke wieder zu beleben. Mit einem Tweet wurden gestern alle neugierig gemacht. Schließlich zeigte der Tweet eine mysteriöse Schwarze Box und einen Hinweis auf das Slush Festival.
Guess what? We’re up to something. http://t.co/AFq4dUFI9S #thinkingahead #Slush14 pic.twitter.com/sqERYpz0Vc
— Nokia (@nokia) November 17, 2014
Dort wurde das Geheimnis dann auch von Sebastian Nyström, Head of Product-Business bei Nokia Technologies, gelüftet. Nokia stellte sein neues Android-Tablet N1 vor. Ein 7,9-Zoll Bildschirm, das sehr stark an Apples neue Geräte erinnert. Mit seinen 6,9mm ist es sogar noch dünner als das iPad Mini 3 und wird nur $249 kosten. Der Verkaufsstart wird jedoch in China zu deren Neujahr (am 19. Februar 2015) stattfinden, mit dem darauffolgenden Release in Russland. Man darf also gespannt sein, was noch alles von den Finnen kommen wird. Motorola ist ja auch wieder auf der Versenkung gehoben worden.
"They said, RIP Nokia. I say, they couldn’t be more wrong."
Nach langem Kampf um Privatsphäre und Glaubwürdigkeit hat Facebook wieder mal seine Zähne gezeigt: Gestern hat die Plattform endlich Details ihrer Kryptowährung Libra enthüllt.
Es ist wieder soweit. Wie jedes Jahr gibt Apple seine Produktneuheiten in einem großen und heiß ersehnten Event bekannt. Nachdem die neuste Generation der Gerate bereits vor einigen Wochen passierte, war gestern der Tag frei für den großen Angriff der zweitwertvollsten Marke der Welt, nach Amazon. Zuletzt hatte man den Eindruck, dass bei Apple ein wenig die Luft draussen sei, da ausser weiterer Iterationen des iMac, iPads oder iPhones wenig wirklich Neues auf den Markt gebracht wurde.
Chinas populärste Messaging App, WeChat, ist schon lange kein Nobody mehr. In den vergangenen Jahren haben sie immer wieder auf beeindruckende Weise gezeigt, was ein Facebook und ein Google die ganze Zeit vorhaben, aber nicht so richtig vorankommen: der Messanger als neue Plattform. Entwickelt mit dem Fokus auf Smartphones - nicht HoloLens-esque Headsets - ist es ein großer Meilenstein für WeChats Plänen, AR in seine ständig wachsende Welt der Zahlungen, Unterhaltung, Shopping, Transport und andere Dienstleistungen zu bringen.
IKEAs kostengünstige TRÅDFRI-Smart-Lights, die erstmals im vergangenen Jahr angekündigt wurden, werden bald mit Sprachkommandos über Google Home, Apple HomeKit und Amazon Alexa-Geräten gesteuert werden können. Der schwedische Möbelhersteller gab in einer Pressemeldung den Start der Produktreihe für diesen Sommer oder Herbst bekannt.
Das Ride-share-Startup Lyft und die US-Bahn Amtrak arbeiten zusammen an einer Partnerschaft, die es Reisenden ermöglicht, direkt in der mobilen Amtrack-App eine Weiterreise mit einem Lyft-Auto zu buchen. Die sogenannte Lyft Ride Quest-Funktion soll Reisenden helfen, die Wege vor und nach ihrer eigentlichen Reise mit dem Zug leichter zu meistern.
Citymapper ist seit langem eine Top-Option für die Navigation in großen urbanen Zentren. Der Dienst bietet multimodale Routen in bestimmten Großstädten., basierend auf Live-Echtdaten sowie User-Daten. Nun hat man sich dem eigentlichen Problem noch einen Schritt genähert - durch den Betrieb eigener Busse. Beginnend mit einer ersten kommerziellen Buslinie in London. Die erste Route ist ein Nachtbus, der zwischen 9 Uhr und 5 Uhr am Wochenende in East London verkehrt. Durch eigene App-und Datenanalyse-Tools identifizierte Citymapper diese Strecke als unterversorgt durch aktuelle öffentliche Transport-Optionen.
GPS ist ideal, um sich leiten zu lassen. Außer, wenn man sich in einem Gebäude befindet, wo Wände und Decken es stellenweise schwierig machen, mit Satellitensignalen den genauen Standort zu lokalisieren. In den Labs von Microsoft wurde nun an einer neuen Methode gearbeitet, um sich in großen Einkaufszentren, Krankenhäusern, Bürogebäuden und Parkplätzen effektiv navigieren zu lassen.
Google Glass ist zurück! Ehrlicherweise war sie nie richtig weg. Sie befand sich nur in nicht-öffentlichen Räumen: in Unternehmen. Es stellt sich heraus, dass ein leichtes, hands-free tragbares Wearable seine Vorteile hat, jenseits der Pop-Kultur-Memes und Glassholes.
Der Internet Trends Report von Mary Meekers von der Venture Capital Firma Kleiner Perkins ist ein jährliches Ritual für das Silicon Valley und alle, die dort hinschielen, geworden. Für manche ist es so, als ob sich die Tech-Branche einer jährlichen Gesundheitsuntersuchung unterzieht und einen Befund in Form einer 355-seitigen Präsentation ausgehändigt bekommt.
Innenbereiche und komplexe Gebäude wie Flughäfen, Einkaufszentren oder Bahnhöfe können ein Alptraum sein, wenn es darum geht, sich zurecht zu finden. Google ist zwar dabei Smartphones mit 3D-Sensoren und der Tango-Technologie als eine potenzielle und baldige Lösung für Orte ohne ausreichendem GPS zu entwickeln. Der zweitgrößte Flughafen Großbritanniens, Gatwick (früher London Gatwick Airport), hat sich für den letzteren Ansatz entschieden, um ein Indoor-Navigationssystem zu starten, das man wiederum als Teil ein breiten, mehrjährigen Transformationsprogramms startet.

