Tony Hawk und ein Hoverboard.

Das kalifornische Ehepaar Jill und Greg Henderson haben den Traum vieler erfüllt, die in den '80ern groß geworden sind: ein Hoverboard. Lange schien es eine Zukunftsphantasie zu bleiben, doch nun haben die beiden den ersten Prototypen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Schwebezustand mit Magneten scheint einfach - legt man einfach zwei Magnet mit den gleichen Polen aufeinander, scheinen sie zu schweben. Durch das sogenannte Earnshaw Theorem, ist allerdings ein stabiles statisches Gleichgewicht zwischen zwei Magneten unmöglich. Es gab in der Vergangenheit eine Reihe von Versuchen, um sich dieses Phänomen für den Alltag zu Nutze zu machen, bisher jedoch ohne Erfolg. Bisher.

Denn das Lenz'sche Gesetz besagt folgendes: 

"Nach der Lenz’schen Regel wird durch eine Änderung des magnetischen Flusses durch eine Leiterschleife eine Spannung induziert, so dass der dadurch fließende Strom ein Magnetfeld erzeugt, welches der Änderung des magnetischen Flusses entgegenwirkt, ggf. verbunden mit mechanischen Kraftwirkungen (Lorentzkraft)." Wikipedia

Die Magie hinter dem Hoverboard liegt in seinen vier scheibenförmigen Schwebemotoren. Diese Motoren bewirken ein entgegengesetztes magnetisches Feld zur darunter liegenden Substratoberfläche, was dazu führt, dass das Board 2-3 Zentimeter über dem Boden schwebt.