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Carbon 3D zeigt 3D Druck mit UV Licht.

Die 3D-Drucktechnologie hat sich mit einem relativ gleichmäßigen Tempo in den letzten paar Jahren voran bewegt. Dank des kalifornischen Start-ups Carbon3D ist die Technologie dabei einen massiven Sprung nach vorne zu machen.

Das Unternehmen hat eine radikal neue Technik namens Continuous Liquid Interface Produktion (CLIP) entwickelt, die insgesamt 25 bis 100-mal schneller als die meisten 3D-Drucker ist. Statt des schichtweise Auftragens von Kunststoff auf einem Substrat, verwendet CLIP ein Lichtprojektionssystem, um Objekte aus einem Behälter von UV-härtendem Harz "wachsen" zu lassen.

Der Schlüssel zu dem ganzen Prozess ist die sorgfältige Abwägung der Wechselwirkung von Licht und Sauerstoff. UV-Licht aktiviert die Photopolymerisation (Härten) in dem Harz, während Sauerstoff sie hemmt. CLIP ist im Wesentlichen ein chemisches Verfahren, das diese Wechselwirkung nutzt, um die mechanischen Schritte und die Schichtung von herkömmlichen Druckern zu beseitigen. Es wirkt durch die Projektion von Licht durch ein sauerstoffdurchlässiges Fenster in die Vorrichtung mit UV-härtendem Harz. Eine kontinuierliche Folge von UV Bilder werden durch den Boden des Reservoirs projiziert und härten das Objekt an bestimmten Stellen, sodass das Objekt langsam aus dem Harzbad gezogen werden kann.


Dieser Ansatz hat eine Reihe von Vorteilen gegenüber traditionellen 3D-Drucktechniken. Zusätzlich dazu, dass es wesentlich schneller ist, kann auch mit höherer Auflösung gedruckt werden. Objekte, die mittels CLIP produziert werden, kommen aus dem Bad gekommen ohne erkennbare Schichten und erscheinen fast wie spritzgegossener Kunststoff.

Dieses Verfahren macht es auch möglich, mit einem breiteren Bereich von Materialien zu drucken. Carbon3D ist in der der Lage, mit der gesamten Polymerfamilie zu arbeiten. Sie können damit Objekte aus Silikon, aus Kautschuk oder Polyester machen. Die Palette der möglichen Anwendungen ist atemberaubend.

Die Drucktechnologie von Carbon3D ist noch nicht auf dem Markt, aber das Unternehmen wird von einigen der größten Venture Capital-Firmen gefördert, und hat mehr als 40 Millionen Dollar aufgebracht, um die Technologie so schnell wie möglich zu vermarkten. 




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