Mit Android Instant Apps keine Installationen mehr nötig. Endlich.

Nie wieder Apps installieren müssen. Endlich. 

Google kündigte im Mai letzten Jahres Instant Apps auf der Google I/O an. Die grundlegende Idee ist es, das Web und Apps zu vermischen bzw. beides endlich mit einander zu vereinen. Damit müssten Benutzer Apps nicht mehr installieren, um sie zu benutzen.

Mobile Geräte setzen ihren Weg fort, leistungsstarken Produktivitätsmaschinen und lebensbegleitende Lebensorganisierer zu sein. Aber sie bergen auch große Sicherheitsrisiken, wenn sie nicht richtig verwaltet werden. Die Gefahr kommt in mehrheitlich bei Android vor, weshalb Google nun versucht, das Problem über den Browser zu lösen. Dieser bekommt im Vergleich zum App-Umfeld wesentlich mehr und rigidere Sicherheitseinstellungen und kann b bei Chrome zentral gefixt und gescreent werden. 

Android Instant Apps fungieren als eine Art Brücke zwischen Web-Anwendungen und nativen Android-Apps, indem es den Benutzern ermöglicht, bestimmte Teile von Anwendungen auszuführen, ohne die gesamte Installation zu installieren. Ellie Powers, Googles Group Project Manager, gab auf der Bühne im vergangenen Mai auf der I/O einen Vorgeschmack, wie es funktioniert. 

In der Demo verdeutlicht sie eine ziemlich typische Instant Message Unterhaltung, in dem ein Benutzer einen Link zur Buzzfeed Videos 'Tasty' App teilt. Der Empfänger kann dann die App öffnen und einfache Aufgaben - wie das Lesen eines Rezepts - ohne die Installation der Vollversion durchführen. Wenn der Nutzer es doch möchte, kann über einen Button auch die App installiert werden ohne eine zusätzliche Suche im Play Store. Die Fähigkeit, das zu bekommen, was man braucht und dann dort weiter zu machen wo man her kam, ist wofür Instant Apps entwickelt wurde. Nur die benötigten Code-Schnippsel werden angefordert, nicht die komplette App.

Einige Nutzer erhalten Android Instant Apps bereits heute, alle anderen werden bald folgen. Diejenigen, die das Feature haben, werden es wohl nicht einmal erkennen. Der Unterschied im Verhalten ist subtil und ist auch so beabsichtigt. Wenn man einem App-Link folgt, sieht man stattdessen eine vereinfachte Android-Apps - so weiß man, dass es sich um eine Instant App handelt.

Instant Apps ist mit einigen ersten Anbietern gestartet. Es gibt wohl keine Möglichkeit eines allgemeinen Rollouts, da die Apps minimal angepasst werden müssen. Daher liegt es an jedem App Entwickler selbst sich für das Programm anzumelden, um auch von Google Unterstützung zu bekommen. Die wollen mit dem soften Start natürlich auch lernen und Probleme schnell identifizieren und beheben.




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