Microsoft Fluent Design System.

Wow! Microsoft enthüllte gestern offiziell sein Fluent Design System auf der diesjährigen Entwickler-Konferenz Build. Und es fühlt sich unfassbar gut an! Der Software-Riese hat seit Monaten Änderungen an seinem Windows 10-Design, das bisher unter Projekt Neon lief, vorangetrieben. Nun war die Zeit reif, einige der Änderungen, die später in diesem Jahr kommen werden, vorzustellen.

Als Teil der Windows 10 Fall Creators Update wird Microsoft auch einige Elemente dieses neuen Fluent Design Systems bereits in diesem Jahr ausrollen. Die meisten Änderungen beinhalten subtile Ergänzungen wie Unschärfeffekte, was man schon bei Windows Vista sehen konnte. Das Fluent Design System wurde geschaffen, um der wahre Nachfolger zu Microsofts Metro-Design zu werden, und wird über Apps und Dienste auf Windows, iOS und Android erscheinen.

Mit dem Fluent Design System versucht das Unternehmen mit einem ganz neuen Look und Feel für seine Produkte fit für die Zukunft zu machen. Die Designsprache konzentriert sich auf fünf Bereiche: Licht, Tiefe, Bewegung, Material und Scale. Zwischen dem Talks, die all diese Themen beleuchteten und warum sie wichtig sind, gab das Unternehmen einen Einblick, was man erwarten kann. Was man bisher sehen kann, ist dass Microsoft mit dem Design eines neuen E-Mail-Clients, Dateisystem und Desktop experimentiert hat. 

Microsoft hatte wenig Erfolg mit Mobile bisher. Während immer wieder darüber geredet wurde, dass Windows Phone tot ist, ist Microsoft ziemlich sicher darüber, weiterzumachen. Besonders mit dem neuen Design, dass - ähnlich wie Google Material Design - eine Geräte- und Screen-unabhängige Systematik als Kern besitzt, schafft man einen neuen modernen Ansatz, um Konsistenz zwischen Desktop, Tablet, Smartphone, Smartwatch, Smart TV, oder, oder, oder herzustellen. Eine unglaublich komplexe und schwierige Aufgabe dies auch gut und funktionierend umzusetzen. Erste Einblicke in Microsofts Fluent Design System machen Appetit und Spaß auf mehr. Well done!




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