Mobile Passkontrolle per Selfie an US-Flughäfen.
Wer hätte mal gedacht, dass das Selfie es wirklich mal soweit bringt. Wer hätte mal daran geglaubt, dass es einen kostenlosen Weg gibt, die Schlangen an der "Immigration" an ausgewählten US-Flughäfen zu umgehen, und zwar nur mit einem Smartphone? Gar nicht so abwegig, möchte man meinen. Aber doch recht irritierend, wenn es das Selfie ist. DAS Symbol der Selbstdarstellung. Allerdings auch das Mittel zur Verzerrung der Realität und zur Geschönten Inszenierung.
If you're travelling to San Francisco make sure to use the Mobile Passport app! ;-) #flySFO #sanfrancisco pic.twitter.com/GwA1fPC5bL
— mobilepassport (@mobpassport) July 16, 2015
Es nennt sich Mobile Passport und beseitigt die Notwendigkeit von Formularen und reduziert Schlagen sowie Wartezeiten. Der Haken dabei ist, ... dass es scheinbar keinen Haken gibt. Komischerweise gehen bei allen trotzdem die Alarmglocken an, wenn man über diesen Service liest. Besonders nach den NSA-Skandalen und den Snowden-Leaks. Die Passkontrolle erfolgt über eine herunterladbare App, die sowohl für iPhone als auch für Android-Nutzer über den Apple App Store und Google Play Store zur Verfügung steht.
If you're travelling to San Francisco make sure to use the Mobile Passport app! #MPC #SFO #mobilepassport pic.twitter.com/RwZBuVv70u
— Florian Scholochow (@scholochow) July 16, 2015
Benutzer geben dort Infos ihres Reisepasses, sowie Reiseinformationen an, übersenden diese elektronisch und bekommen eine Quittung bzw. Bestätigung, die an der Zoll- und Einwanderungskontrolle gezeigt wird. Das Profil enthält die Reiseinfos, Name, Geschlecht, Geburtsdatum und Staatsangehörigkeit. Reisende geben den Ankunfts-Flughafen und Fluggesellschaft an, machen ein Selfie und beantworten eine Reihe von zollrelevanten Fragen. Nach dem Abschicken erhält man einen individuellen QR Code, der zur Identifikation dient. Gemeinsam mit dem Reisepass wird der Code von einem Zollbeamten vorgelegt, der die abzuschließende Prüfung vornimmt.
Nach langem Kampf um Privatsphäre und Glaubwürdigkeit hat Facebook wieder mal seine Zähne gezeigt: Gestern hat die Plattform endlich Details ihrer Kryptowährung Libra enthüllt.
Es ist wieder soweit. Wie jedes Jahr gibt Apple seine Produktneuheiten in einem großen und heiß ersehnten Event bekannt. Nachdem die neuste Generation der Gerate bereits vor einigen Wochen passierte, war gestern der Tag frei für den großen Angriff der zweitwertvollsten Marke der Welt, nach Amazon. Zuletzt hatte man den Eindruck, dass bei Apple ein wenig die Luft draussen sei, da ausser weiterer Iterationen des iMac, iPads oder iPhones wenig wirklich Neues auf den Markt gebracht wurde.
Chinas populärste Messaging App, WeChat, ist schon lange kein Nobody mehr. In den vergangenen Jahren haben sie immer wieder auf beeindruckende Weise gezeigt, was ein Facebook und ein Google die ganze Zeit vorhaben, aber nicht so richtig vorankommen: der Messanger als neue Plattform. Entwickelt mit dem Fokus auf Smartphones - nicht HoloLens-esque Headsets - ist es ein großer Meilenstein für WeChats Plänen, AR in seine ständig wachsende Welt der Zahlungen, Unterhaltung, Shopping, Transport und andere Dienstleistungen zu bringen.
IKEAs kostengünstige TRÅDFRI-Smart-Lights, die erstmals im vergangenen Jahr angekündigt wurden, werden bald mit Sprachkommandos über Google Home, Apple HomeKit und Amazon Alexa-Geräten gesteuert werden können. Der schwedische Möbelhersteller gab in einer Pressemeldung den Start der Produktreihe für diesen Sommer oder Herbst bekannt.
Das Ride-share-Startup Lyft und die US-Bahn Amtrak arbeiten zusammen an einer Partnerschaft, die es Reisenden ermöglicht, direkt in der mobilen Amtrack-App eine Weiterreise mit einem Lyft-Auto zu buchen. Die sogenannte Lyft Ride Quest-Funktion soll Reisenden helfen, die Wege vor und nach ihrer eigentlichen Reise mit dem Zug leichter zu meistern.
Citymapper ist seit langem eine Top-Option für die Navigation in großen urbanen Zentren. Der Dienst bietet multimodale Routen in bestimmten Großstädten., basierend auf Live-Echtdaten sowie User-Daten. Nun hat man sich dem eigentlichen Problem noch einen Schritt genähert - durch den Betrieb eigener Busse. Beginnend mit einer ersten kommerziellen Buslinie in London. Die erste Route ist ein Nachtbus, der zwischen 9 Uhr und 5 Uhr am Wochenende in East London verkehrt. Durch eigene App-und Datenanalyse-Tools identifizierte Citymapper diese Strecke als unterversorgt durch aktuelle öffentliche Transport-Optionen.
GPS ist ideal, um sich leiten zu lassen. Außer, wenn man sich in einem Gebäude befindet, wo Wände und Decken es stellenweise schwierig machen, mit Satellitensignalen den genauen Standort zu lokalisieren. In den Labs von Microsoft wurde nun an einer neuen Methode gearbeitet, um sich in großen Einkaufszentren, Krankenhäusern, Bürogebäuden und Parkplätzen effektiv navigieren zu lassen.
Google Glass ist zurück! Ehrlicherweise war sie nie richtig weg. Sie befand sich nur in nicht-öffentlichen Räumen: in Unternehmen. Es stellt sich heraus, dass ein leichtes, hands-free tragbares Wearable seine Vorteile hat, jenseits der Pop-Kultur-Memes und Glassholes.
Der Internet Trends Report von Mary Meekers von der Venture Capital Firma Kleiner Perkins ist ein jährliches Ritual für das Silicon Valley und alle, die dort hinschielen, geworden. Für manche ist es so, als ob sich die Tech-Branche einer jährlichen Gesundheitsuntersuchung unterzieht und einen Befund in Form einer 355-seitigen Präsentation ausgehändigt bekommt.
Innenbereiche und komplexe Gebäude wie Flughäfen, Einkaufszentren oder Bahnhöfe können ein Alptraum sein, wenn es darum geht, sich zurecht zu finden. Google ist zwar dabei Smartphones mit 3D-Sensoren und der Tango-Technologie als eine potenzielle und baldige Lösung für Orte ohne ausreichendem GPS zu entwickeln. Der zweitgrößte Flughafen Großbritanniens, Gatwick (früher London Gatwick Airport), hat sich für den letzteren Ansatz entschieden, um ein Indoor-Navigationssystem zu starten, das man wiederum als Teil ein breiten, mehrjährigen Transformationsprogramms startet.
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