Facebook Messenger als Web-Version und auf dem Weg zur Plattform.

Die Ankündigung zum Ausbau des Messengers erfolgte während der jährlichen Facebook F8 Developer Conference in San Francisco. Mark Zuckerberg erklärte dort, wie die Messenger App zu einer Kommunikations-Plattform ausgebaut werden soll. Durch die Zusammenarbeit mit Drittanbietern werden Business-Funktionalitäten Teil dieser Plattform, so z.B. Funktionen für mobiles Bezahlen und Kundenservice. Seit heute ist der Messenger aus als Web-Version verfügbar.

Nutzer können somit direkt über ihre Messenger-Anwendung mit Unternehmen in Kontakt treten. Mit diesem Schritt kommt Facebook seinem Ziel näher, Verbraucher nach ihren Karten- und Bankkonto-Informationen zu fragen, um dann wiederum Bezahlfunktionen der breiten Masse anzubieten.

Mit Messenger Business werden die über 600 Millionen Benutzer des Facebook Messenger in der Lage sein, adhoc auf Reservierungen zuzugreifen, Versandinformationen zu überprüfen und den Kunden-Service mit Fragen zu löchern, anstatt Telefonnummern oder E-Mail-Kontakte online zu suchen. 

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Mit messenger.com/login ist der Messenger nun auch als Web-Version verfügbar. Facebook hatte viel Kritik eingefangen, als es im letzten Herbst seiner Messaging-Funktion als eine eigene App von der Haupt-App separierte. Nutzer beschweren sich dann, dass das Unternehmen sie unnötig zwänge eine neue App herunterzuladen.

Asking folks to install another app is a short term painful thing, but if we wanted to focus on serving this well, we had to build a dedicated and focused experience.
— Mark Zuckerberg, CEO von Facebook

Das Unternehmen bestätigt, dass es keine Pläne hat, den die Web-Plattform in zwei zu spalten, was bedeutet, dass die Benutzer immer noch die Möglichkeit haben werden, die Standard Messaging-Chat-Option von Facebook oder den abgespeckten neuen Service zu nutzen. Laut eines Facebook-Sprechers, sei der Web Messenger nur als zusätzliche Option zu verstehen, die frei von Ablenkungen der eigentlichen Facebook-Seite ist. Die neue Plattform ist allerdings Teil einer Reihe von Funktionen und Updates, die den Messenger in einen Kommunikations-Hub verwandeln werden. 




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