LG zeigt ultradünnen OLED Wallpaper TV.

Gebogene Displays werden seit einigen Jahren bereits heißersehnt. Den ersten Aufschlag machten das LG Flex und das Samsung Edge Smartphone, von den zahlreichen gebogenen Fernsehern mal abgesehen. Letzte Woche machte LG jedoch mit einem Proof-Of-Concept-Fernseher aufsehen, der weiter geht als nur eine schwach gebogene Mattscheibe. Mit dem "Wallpaper" zeigten die Koreaner einen 55-Zoll-OLED (organische Leuchtdiode) Bildschirm, der 1,9 Kilogramm wiegt und weniger als einen Millimeter dick ist. Dank einer Magnetmatte, die hinter einer Wand sitzt, kann der TV daran aufgehangen werden. 

Die Enthüllung war Teil einer umfassenderen Ankündigung von LG Display, um ihre Pläne für die Zukunft zu präsentieren. Das Unternehmen erklärte, man konzentriere sich strategisch auf OLED-Technologie. 

Wir sollten in der Lage sein, ein zufrieden stellendes Volumen für unsere Kunden ab Juli oder August bereitstellen zu können, was bedeutet, dass wir hoffen, uns ab dem dritten Quartal an Produktion sowie Promotion machen zu können.
— Yeo Sang-deog, Head of LG Display

Während bereits OLED-Bildschirme von Unternehmen wie Samsung, LG und Sony auch schon verkauft wurden, sind die Kosten immer noch recht hoch, was die Herstellung betrifft. Ein Teil dieser Kosten liegt an einer historisch niedrigen Ausbeute, oder Herstellung von Displays, die tatsächlich funktionsfähig sind. Mehr Abfall bedeutet höhere Kosten. Diese Kosten werden dann an die Verbraucher weitergegeben. Ein LG 65 Zoll, 4K-OLED-TV, zum Beispiel, kostet $ 9.000.

Am Dienstag sagte jedoch LG, dass es bedeutende Fortschritte bei der Entwicklung von OLEDs gäbe. Das Unternehmen versucht damit seine Position als erste Massenhersteller von Großbild-OLEDs für Fernseher zu festigen. Mit einer Ausbeute von 80 Prozent wäre das ein starkes Zeichen, auch wenn es immer noch niedriger ist als bei der Herstellung von LCD.




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