Aus Google Glass wird Project Aura.

Nach einer fast zweijährigen Testphase hatte Google sich letztes Jahr mit ihrer sogenannten Datenbrille - richtigerweise ihrer Augmented Reality Brille - und mit gewonnenen Erkenntnissen und weiteren Plänen wieder in die Labors zurückgezogen, um eine neue, verbesserte und einsatzfähige Version auf den Markt zu bringen. Mit Tony Fadell und Ivy Ross an der Spitze, vielen neuen Mitarbeitern und die Verknüpfung mit anderen Einheiten wurde nun aus Google Glass das Project Aura.

Laut Berichten von Business Insider und The Wall Street Journal, sei Google vor kurzem auf einer Einstellungstour gewesen, und hat Ingenieure, Entwickler und Projektmanager übernommen, die zuvor von Amazons Auflösung der Lab126 Hardware-Division im August auf die Strasse gestellt wurden. Noch interessanter erscheint es, dass Glass nicht der alleinige Fokus von Projekt Aura zu sein scheint. LinkedIn-Profile von Mitarbeitern zeigen, dass das Team an Wearables arbeiten, die "jenseits" der Brille liegen, die Fadell und Co. versuchen, in ein lebensfähiges Konsumenten-Produkt zu überführen. Ein komplett neuer Ansatz von Glass ist laut WSJ "noch mindestens ein Jahr entfernt", abgesehen von bereits leicht abgewandelten Glass-Modellen für bestimmte Branchen.

Das besondere ist die aktuelle Gruppierung unter Fadell, der Apple-Mann und Nest-Gründer, der unter seiner Riege gewisserweise die vernetzten Devices vereint. Während Nest wohl bald ausgegründet und als selbständige Entity innerhalb der Alphabet agieren wird, soll Aura vorerst bei Google bleiben. Schließlich bewegt man sich dort ohnehin schon in Richtung Augmented und Virtual Reality mit Cardboard und Project Soli. Auch wenn es dazu noch keine Aussagen gibt, kann man sich sehr gut vorstellen, wie eine Eingabe über Soli - also minimalen und doch präzisen Finger- und Handbewegungen - erfolgen kann. Genauso die kann ein Content oder gar irgendwann die Darstellung aus Cardboard auf die Brille gebracht werden. 




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