2. Project Ara Entwickler Konferenz.
Project Ara hat einen langen Weg hinter sich gelegt, seit dem sie auf der Google I/O letzten Sommer zum ersten Mal eine "vorzeigbare" Version eines Ara Prototypen der Öffentlichkeit präsentierten. Das Gerät war groß, klobig und wollte nicht so richtig booten. Die Kinderkrankheiten haben sie nun teilweise hinter sich gebracht und konnte auf der gestrigen zweiten Project Ara Entwickler Konferenz eindrucksvoll zeigen, wo die Reise der Smartphones hingehen wird.
Project Ara mit Modular Development Kit (MDK)
Projekt Ara ist ein Moonshot Programm von Google, wo langfristige neue und disruptive Marktlösungen entwickelt werden, wie auch z.B. Project Loon. Die Idee hinter Project Ara ist es Menschen zu ermöglichen, ihre Smartphones über austauschbare Einzelkomponenten, wie beispielsweise Akku, Prozessor oder Kamera, zusammenzustellen, ohne immer das gesamte Gerät zu tauschen. Das Baukastensystem besteht aus einem Endoskelett, kurz: "Endo", das quasi die Größe und Gesamtform, sowie die der Einzelkomponenten vorgibt. In dieses Endo lassen sich dann einzelnen Elemente über Magneten zusammenstecken.
Eremenko stellte auf der Konferenz auch die zweiten Version von Googles Modular Development Kit (MDK) für Project Ara vor, das ein Referenzdesign für Entwickler vorsieht, die ihre eigenen Module erstellen möchten.
Neuster Project Ara Prototyp: Spiral 2
Der neuste Prototyp, Spiral 2, wurde während der Projekt Ara Entwicklerkonferenz vorgestellt, zusammen mit einem Pilotenprogramm. Marktstart soll noch in diesem Jahr sein, mit Beginn in Puerto Rico. Die Hintergründe für das Vorhaben und einen Start in Puerto Rico zeigen, weshalb das Interesse von Google daran so groß ist und weshalb das Project ansich den Markt komplett umkrempeln wird. Man rechnet heute weltweit mit 1 Mrd. Smartphone-Nutzer und 5 Mrd. Featurephone-Nutzer. Googles Ziel ist es dabei, das mobile Internet - und damit natürlich auch Android und alles was dazugehört - zu diesen noch weitestgehend unerreichten 5 Mrd. Menschen zu bringen. Mit einer Variante namens "Greyphone", bestehend aus eine Minimalkonfiguration von Bildschirm-, Akku- und Wifimodul, möchte man die Brücke zwischen Feature- und Smartphone schließen und den Übergang zum Smartphone erleichtern.
Hardware Ökosystem und Store-Konzept
Der zweite noch viel interessantere Punkt ist die Schaffung eines Hardware-Ökosystems, im Sinne es eines Stores. Denn mit dem MDK können Einzelpersonen oder Unternehmen anfangen, entsprechende Module bereitzustellen. So könnten z.b. Bose oder JBL eine Lautsprecher-Modul herausbringen, Sony oder Zeiss ein Kamera-Modul. Es geht sogar weiter: denn die Gehäuse der Module sollen abnehmbar werden. So kann man über 3D Druck seine eigenen Hüllen drucken oder Marken aus dem Fashion oder Lifestylebereich wie z.B. Boss oder Coca Cola entsprechend bedruckte Modulhüllen anbieten.
Nach langem Kampf um Privatsphäre und Glaubwürdigkeit hat Facebook wieder mal seine Zähne gezeigt: Gestern hat die Plattform endlich Details ihrer Kryptowährung Libra enthüllt.
Es ist wieder soweit. Wie jedes Jahr gibt Apple seine Produktneuheiten in einem großen und heiß ersehnten Event bekannt. Nachdem die neuste Generation der Gerate bereits vor einigen Wochen passierte, war gestern der Tag frei für den großen Angriff der zweitwertvollsten Marke der Welt, nach Amazon. Zuletzt hatte man den Eindruck, dass bei Apple ein wenig die Luft draussen sei, da ausser weiterer Iterationen des iMac, iPads oder iPhones wenig wirklich Neues auf den Markt gebracht wurde.
Chinas populärste Messaging App, WeChat, ist schon lange kein Nobody mehr. In den vergangenen Jahren haben sie immer wieder auf beeindruckende Weise gezeigt, was ein Facebook und ein Google die ganze Zeit vorhaben, aber nicht so richtig vorankommen: der Messanger als neue Plattform. Entwickelt mit dem Fokus auf Smartphones - nicht HoloLens-esque Headsets - ist es ein großer Meilenstein für WeChats Plänen, AR in seine ständig wachsende Welt der Zahlungen, Unterhaltung, Shopping, Transport und andere Dienstleistungen zu bringen.
IKEAs kostengünstige TRÅDFRI-Smart-Lights, die erstmals im vergangenen Jahr angekündigt wurden, werden bald mit Sprachkommandos über Google Home, Apple HomeKit und Amazon Alexa-Geräten gesteuert werden können. Der schwedische Möbelhersteller gab in einer Pressemeldung den Start der Produktreihe für diesen Sommer oder Herbst bekannt.
Das Ride-share-Startup Lyft und die US-Bahn Amtrak arbeiten zusammen an einer Partnerschaft, die es Reisenden ermöglicht, direkt in der mobilen Amtrack-App eine Weiterreise mit einem Lyft-Auto zu buchen. Die sogenannte Lyft Ride Quest-Funktion soll Reisenden helfen, die Wege vor und nach ihrer eigentlichen Reise mit dem Zug leichter zu meistern.
Citymapper ist seit langem eine Top-Option für die Navigation in großen urbanen Zentren. Der Dienst bietet multimodale Routen in bestimmten Großstädten., basierend auf Live-Echtdaten sowie User-Daten. Nun hat man sich dem eigentlichen Problem noch einen Schritt genähert - durch den Betrieb eigener Busse. Beginnend mit einer ersten kommerziellen Buslinie in London. Die erste Route ist ein Nachtbus, der zwischen 9 Uhr und 5 Uhr am Wochenende in East London verkehrt. Durch eigene App-und Datenanalyse-Tools identifizierte Citymapper diese Strecke als unterversorgt durch aktuelle öffentliche Transport-Optionen.
GPS ist ideal, um sich leiten zu lassen. Außer, wenn man sich in einem Gebäude befindet, wo Wände und Decken es stellenweise schwierig machen, mit Satellitensignalen den genauen Standort zu lokalisieren. In den Labs von Microsoft wurde nun an einer neuen Methode gearbeitet, um sich in großen Einkaufszentren, Krankenhäusern, Bürogebäuden und Parkplätzen effektiv navigieren zu lassen.
Google Glass ist zurück! Ehrlicherweise war sie nie richtig weg. Sie befand sich nur in nicht-öffentlichen Räumen: in Unternehmen. Es stellt sich heraus, dass ein leichtes, hands-free tragbares Wearable seine Vorteile hat, jenseits der Pop-Kultur-Memes und Glassholes.
Der Internet Trends Report von Mary Meekers von der Venture Capital Firma Kleiner Perkins ist ein jährliches Ritual für das Silicon Valley und alle, die dort hinschielen, geworden. Für manche ist es so, als ob sich die Tech-Branche einer jährlichen Gesundheitsuntersuchung unterzieht und einen Befund in Form einer 355-seitigen Präsentation ausgehändigt bekommt.
Innenbereiche und komplexe Gebäude wie Flughäfen, Einkaufszentren oder Bahnhöfe können ein Alptraum sein, wenn es darum geht, sich zurecht zu finden. Google ist zwar dabei Smartphones mit 3D-Sensoren und der Tango-Technologie als eine potenzielle und baldige Lösung für Orte ohne ausreichendem GPS zu entwickeln. Der zweitgrößte Flughafen Großbritanniens, Gatwick (früher London Gatwick Airport), hat sich für den letzteren Ansatz entschieden, um ein Indoor-Navigationssystem zu starten, das man wiederum als Teil ein breiten, mehrjährigen Transformationsprogramms startet.
Ok, man weiß gar nicht wo man anfangen soll. Das Tempo, in dem Google Themen und Technologien vorantreibt, ist gleichermaßen beeindruckend wie beängstigend. Auf der gestrigen Developer-Konferenz Google I/O wurden die neusten Entwicklungen, Features und Updates, an denen die einzelnen Teams in den letzten Monaten saßen. Nur einige davon sind das neue Android O, der Assistent, die AI-Plattform und wie sie weite Teile der Google-eigenen Anwendungen bereits bereichert, Mobile Web, VR und AR, Fotoerkennung und das visuelle Medium als neuer Interaktionskanal.
Wow! Microsoft enthüllte gestern offiziell sein Fluent Design System auf der diesjährigen Entwickler-Konferenz Build. Und es fühlt sich unfassbar gut an! Der Software-Riese hat seit Monaten Änderungen an seinem Windows 10-Design, das bisher unter Projekt Neon lief, vorangetrieben. Nun war die Zeit reif, einige der Änderungen, die später in diesem Jahr kommen werden, vorzustellen.
Domino's Pizza hat vor einigen Jahren einen interessanten Wendepunkt hingelegt. Was als ordinärer Pizzalieferdienst startete, hat sich zu einem Food-Service mit digitaler DNA gedreht.
Mark Zuckerberg hat gestern Abend die jährlichen F8-Entwicklerkonferenz von Facebook eröffnet. Die zweitägige Veranstaltung, die nun im zehnten Jahr stattfindet, zog rund 4.000 Teilnehmer zum San Jose Convention Center in Kalifornien. In seiner Keynote sprach er über neue Augmented Reality-Features für die Smartphone-Kamera, eine interessante VR-Version des sozialen Netzwerks für Oculus und noch mehr Möglichkeiten, um mit Unternehmen auf Messenger in Kontakt zu treten.
Künstliche Intelligenz ist eines der heißesten Technologiethemen derzeit und eines, dass unsere Leben essenziell auf Dauer verändern wird. Der Technologie-Gigant Google gehört auch dabei zu einem der Vorreiter. Um Menschen die Möglichkeiten und den Stand der Dinge näher zu bringen, haben sie einfach ein Spiel auf Basis von machine learning gebaut: QuickDraw.
Das Potsdamer Startup Holoplot beeindruckte die Jury und das Publikum der SXSW mit ihrer neuartigen Technologie, Schall ähnlich präzise wie Licht kontrollieren und lenken zu können. Mit seiner fortschrittlichen Technologie hat das Unternehmen ein Gerät geschaffen, das dreidimensionale akustische Räume aus zweidimensionalen Schallquellen macht.
Internet-Zugang wird als so langsam als wesentlicher Bestandteil des modernen Lebens erkannt. General Motors hat sich mit AT&T zusammengetan, um unbegrenzte Datentarife als Extra anzubieten, wenn man ein Auto der GM-Marken kauft, das mit OnStar 4G LTE Wifi-Fähigkeiten ausgestattet ist. Für $ 20 im Monat können somit US-Kunden ihren neu erworbenen Chevrolet, Buick, GMC oder Cadillac zu einem Wifi-Hotspot verwandeln.
Chatbots und Conversational Experience sind nicht nur topaktuelle Buzzwords, sondern gehören zu den zur Zeit meistgehypten Technologien und Trends. Bei Opel bietet Chad per Messanger Probefahrten an, bei der Lufthansa kann man beim Chatbot Mildred nach Flügen suchen und diese direkt buchen. Was liegt jedoch näher, als für eine Stadt wie Wien solch einen Chatbot anzubieten.
Virtual Reality ist ja nun wirklich in aller Munde. Laut Experten wird VR maßgeblich die digitale Experience beeinflussen. Daher gab Google letzte Woche bekannt, dass Virtual Reality-Inhalte im Chrome Browser auf Daydream-fähigen Android-Geräten wie Google Pixel und Pixel XL aufgerufen werden können. Dies ist das erste Mal, dass diese Fähigkeit ein Teil eines stabilen Chrome-Builds wird.
Eine wachsende Zahl von Unternehmen und Gemeinden forschen an autonomen Fahrzeugen, als Alternative um städtische Staus und Verkehrsleiden zu verringern. Während viele noch im Forschungsstadium und Experimentiermodus sind, kündigte Dubai gestern einen Plan an, Personenbeförderung per Drohne bereits in diesem Sommer einzusetzen. Das Dronen-Taxi könnte also schneller kommen, als viele gedacht haben.
Starbucks betritt die Bühne der Sprach-Technologie mit dem Ausrollen einer neuen Funktionalität in der mobilen App. Der My Starbucks Barista-Dienst nutzt Amazons Alexa-Plattform und fungiert als Voice-fähiger Assistent bzw. Chatbot. Damit können Kunden mit Sprach- oder Texteingabe so interagieren, als ob sie im Gespräch mit einem Barista im Laden wären.
Nie wieder Apps installieren müssen. Endlich. Android Instant Apps fungieren als eine Art Brücke zwischen Web-Anwendungen und nativen Android-Apps, indem es den Benutzern ermöglicht, bestimmte Teile von Anwendungen auszuführen, ohne die gesamte Installation zu installieren.
Die Mercedes-Mutter Daimler hat einen weiteren Car-Sharing-Service geschaffen, der es aktuell Münchenern ermöglicht, ihre Autos gegenseitig zu vermieten. Im Gegensatz zu car2go, bei dem Fahrzeuge vom Hersteller zur Miete angeboten werden. Die Automobilbranche ist im Wandel. Letztes Jahr hatten bereits einige Autobauer angekündigt, eigene Car-Sharing Plattformen anzubieten. Neben den alten Hasen car2go von Mercedes-Benz und drivenow von BMW, veröffentlichte General Motors seinen Dienst Maven. Laut Opel soll Maven in 2017 auch nach Europa kommen, auch wenn Opel in Deutschland bereits mit Carunity, ein Car-Sharing unter Privatpersonen, aktiv ist.
Google macht es immer einfacher, ein Uber mit Google Maps zu ordern. Kürzlich hat das Unternehmen angekündigt, dass in der neueste Version von Google Maps auf Android und iOS Nutzer ein Uber anfordern können, ohne jemals die Karten-App verlassen zu müssen.
2016 war ein bewegendes Jahr. Ein Jahr, in dem viele Antworten auf noch mehr Fragen gesucht wurden. Google zeigt in seiner Übersicht welche die Top-Begriffe in den Top-Kategorien in unterschiedlichen Ländern waren.
Automobilhersteller sind langsam besorgt darüber, dass sich junge Menschen immer mehr vom traditionellen Pkw-Besitz abwenden. U.S. Autoverkäufe verzeichneten einen großen Rückgang im vergangenen Jahr. Ausserdem wird es für Menschen in Großstädten zusehends einfacher, sich über Mobilitätsdienste wie Uber und Zipcar zu organisieren. Cadillac hofft die Antwort auf diese Entwicklung gefunden zu haben, mit einem neuartigen Luxus-Fahrzeug-Abo-Service.
Auch 2017 hört Mobilität nicht auf sich zu verändern. Während das elektrische und auch das autonome Fahren gefühlt kurz vor ihrem Tipping Point stehen, und Car-Sharing oder gar Abo-Modelle von fast allen großen Autoherstellern angeboten werden, wird an anderen Ecken noch fleißig geköchelt. Lufthansa hat heute ein Produkt für ihre Low-Cost Airline Eurowings rausgehauen, das so ungewöhnlich wie interessant klingt: ein 10er-Ticket für Flüge.
Amazon Go unterscheidet sich erheblich von der Drohnen-Idee. Es stützt sich auf mehrere ziemlich gut verstandene Technologien, die bereits in das öffentliche Bewusstsein und die Nutzung migriert sind: Computer Vision, Deep Learning Algorithmen und Signale aus unterschiedlichsten Sensoren.
Kürzlich verkündete Airbnb-CEO Brian Chesky auf ihrer Produktkonferenz in Los Angeles, die sie seit 2013 austragen, dass sich das Unternehmen grundlegend verändern wird. Mit der Ausweitung auf eine ganzheitliche Urlaubs- und Reiseerfahrung der Plattform, und auch wie sie als Vermarkter funktionieren müsste, ist es zu erheblichen Renovierungen gekommen. Ein neues Airbnb.
Für die Einführung eines zukunftsorientierten Fahrzeugs wie den I-PACE, brauchte Jaguar einen Start, der über die normalen Konventionen bisheriger Produkteinführungen geht. Die Automobilhersteller brauchte etwas, das die Produktambitionen des Autos ausmachte. Und wie kann man besser machen als mit virtueller Realität. Dazu hat Jaguar nicht nur mit HTC gepartnert, sondern auch technologische Hilfe von Dell und Imagination bekommen, die diesen extremen Aufbau meisterten.
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